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Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen



Vollständiger Titel:

Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen - Entwicklung und Evaluation eines interdisziplinären Fortbildungsangebots.

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Kürzel:

BiFoKi

Bildungsbereiche:

Sekundarstufe

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:

Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose
Prof. Dr. Elke Wild
Dr. Julia Gorges
Phillip Neumann

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Dr. Julia Gorges
Sandra Grüter
Stefanie Weise

Kurzbeschreibung:

Im Zentrum von BiFoKi steht die Entwicklung und Evaluation einer Fortbildung für inklusiv arbeitende Gesamt- und Sekundarschulen. Die Fortbildung sieht eine systematische Kombination von Workshops für Schulleitungen mit schulinternen Fortbildungen für neu konfigurierte Jahrgangsteams, einer Abendveranstaltung für die Eltern der betreffenden Schulen bzw. Klassen und einem schulübergreifenden Vernetzungstreffen für die schulischen Akteur_innengruppen vor. Sie zielt darauf ab, die multiprofessionelle Kooperation zwischen allen schulischen Akteur_innen sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern zu unterstützen, weil gelingende Kooperationen – so die forschungsleitende Annahme – zu einer positiven psychosozialen und Lernentwicklung aller Schüler_innen sowie zu einem besseren Wohlbefinden und einer höheren Arbeitszufriedenheit des Schulpersonals beitragen können.

 

Schlagworte:
Multiprofessionelle Kooperation, Lehrer_innenfortbildung, schulische Elternarbeit, Fortbildungsmotivation, Wohlbefinden, Lernentwicklung

Zielgruppen:

Lehrkräfte allgemeiner Schulen, Sonderpädagog_innen, Schulsozialarbeiter_innen, pädagogische Fachkräfte aller Disziplinen (insbesondere Mitarbeiter_innen im Ganztag und Unterrichtsbegleitungen), Schulleitungen, Eltern und Schüler_innen inklusiver Gesamt- und Sekundarschulen.

Fragestellung:

In BiFoKi wird geprüft, inwiefern durch eine modular aufgebaute Fortbildung zur Förderung von Kooperationen an inklusiven Gesamt- und Sekundarschulen wünschenswerte Veränderungen in den Einstellungen aller Adressat_innen und der von ihnen realisierten Kooperationspraxis erzielt werden können, die sich auch in der psychosozialen und Lernentwicklung der indirekt involvierten Schüler_innen niederschlagen.

Methodisches Vorgehen:

Entsprechend des Mehr-Ebenen-Modells von Kirkpatrick (1996) werden Wirkungen der Fortbildung auf affektiv-motivationaler, kognitiver, behavioraler und systemischer Ebene untersucht. Zur summativen Evaluation der Fortbildung wird ein quasi-experimentelles Design mit Prä-/Post- Erhebung und Wartekontrollgruppe realisiert. Neben wiederholten Befragungen der (unmittelbaren) Adressat_innen der Fortbildung kommen Fragebögen und Testverfahren zum Einsatz, um die psychosoziale und Lernentwicklung von Schüler_innen in allen teilnehmenden Schulen/Klassen zu erfassen.

Schlagworte:
Quasi-experimentelles Prä-Post-Design, Evaluation, Mehrebenenanalyse, Implementationsforschung

Förderkennzeichen:

01NV1732

Laufzeit:

01.03.2018 - 28.02.2021

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Fakultät für Erziehungswissenschaft und Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld