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Inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis und im System des Zweiten Bildungswegs



Vollständiger Titel:

Inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis und im System des Zweiten Bildungswegs – Qualifikationen, Kompetenzen und Bedarfe des pädagogischen Personals.

Kürzel:

INAZ

Bildungsbereiche:

Weiterführende Bildung (Erwachsenenbildung)

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:
Prof. Dr. Marianne Hirschberg

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
Dr. Franziska Bonna
Helge Stobrawe

Kurzbeschreibung:

Untersucht wird die Inklusionspraxis in Alphabetisierungskursen und im Zweiten Bildungsweg an Volkshochschulen. Das Vorhaben orientiert sich am Menschenrechtsgrundsatz von Inklusion, an den durch die Bundesrepublik Deutschland eingegangenen Menschenrechtsverpflichtungen, Bildung allen zugänglich zu machen, und deren Übertragung auf die Erwachsenenbildung.

Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, die inklusive Bildungspraxis in der Alphabetisierung und im System des Zweiten Bildungsweges (vor allem im Bereich des nachholenden Hauptschulabschlusses) zu professionalisieren.

Schlagworte:
Professionalisierung, Alphabetisierung, Zweiter Bildungsweg

Zielgruppen:

Kursleitende in Alphabetisierungskursen, Lehrkräfte im Zweiten Bildungsweg (Hauptschulabschluss), Weiterbildungspädagog_innen, Verantwortliche der jeweiligen Bildungsinstitutionen (z.B. Volkshochschulen), Erwachsenenbildung, Professionalisierungsforschung

Fragestellung:

Kurzfassung: Das Projekt fragt sowohl nach Erfahrungen, Kompetenzen und Qualifikationen, als auch nach Bedarfen von Lehrkräften in Alphabetisierungskursen sowie des Zweiten Bildungsweges.

Mit dem Projektvorhaben sollen zwei zentrale Fragen in Bezug auf die inklusive Bildungspraxis in der Alphabetisierung und im System des Zweiten Bildungsweges beantwortet werden:

(F1) Über welche Erfahrungen, Kompetenzen und Qualifikationen verfügen Lehrkräfte in Alphabetisierungskursen sowie des Zweiten Bildungsweges?

(F2) Welche Bedarfe sind vorhanden? Welche Widerstände und welche Gelingensbedingungen lassen sich identifizieren?

Methodisches Vorgehen:

Das Forschungsprojekt gliedert sich in zwei Erhebungsteile:

  1. Zunächst werden drei Gruppendiskussionen mit Lehrkräften aus Alphabetisierungskursen sowie des Zweiten Bildungswegs geführt. Hier sollen Beispiele guter Praxis aber auch Widerstände gegenüber einer inklusiven Bildungspraxis diskutiert werden.
  2. Anschließend wird auf der Basis dieser Gruppendiskussionen ein Fragebogen entwickelt, der Fragen zu Qualifikationen, Inklusionsansprüchen, -erfahrungen und -praktiken sowie zu möglichen Widerständen enthält. Dieser Erhebungsteil wird mit Lehrkräften der Programmbereiche „Alphabetisierung“ und „Nachholende Schulabschlüsse“ an deutschen Volkshochschulen durchgeführt.

Mit den Ergebnissen der beiden Untersuchungsteile wird ein Fortbildungsmodul entwickelt und erprobt, das anschließend in eine bundesweite Fortbildung für Lehrkräfte in der Alphabetisierung und im Zweiten Bildungsweg münden soll.

Schlagworte:
Gruppendiskussion, Fragebogen, Fortbildungsmodul

Förderkennzeichen:

01NV1728

Laufzeit:

01.04.2018 - 31.03.2021

Universitäten:

Kontakt/Postadresse:

Hochschule Bremen
Fakultät Gesellschaftswissenschaften
Prof. Dr. Marianne Hirschberg
Forschungsgebiet Menschenrechte und Behinderung
Neustadtswall 30
28199 Bremen

Kontakt:
marianne.hirschberg@hs-bremen.de