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Inklusive Kindheitspädagogik als Querschnittsthema in der Lehre



Vollständiger Titel:

Inklusive Kindheitspädagogik als Querschnittsthema in der Lehre.

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Kürzel:

InQTheL

Bildungsbereiche:

Elementarstufe

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:

Prof. Dr. Matthias Morfeld
Prof. Dr. Annette Schmitt
Prof. Dr. Jörn Borke
Dr. Elena Sterdt


Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Eric Simon
Anja Stolakis
Sven Hohmann

Kurzbeschreibung:

Anliegen des beantragten Forschungsvorhabens ist die Förderung der Implementierung inklusiver Bildungsprozesse in Kitas durch eine Ausweitung des Themenbereichs „Inklusive Bildung“ in früh- und kindheitspädagogischen Studiengängen in Deutschland. Hierfür sollen theoretisch fundierte, empirisch abgesicherte und transferierbare Best-Practice-Beispiele eruiert sowie medial aufbereitete Lehr-/ Lernmaterialien für kindheitspädagogische Studiengänge entwickelt und bundesweit zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist die Professionalisierung des pädagogischen Fachpersonals in Kitas für eine inklusive Bildung.

Schlagworte:
Kita, Behinderung, Lehre, Studium, Inklusion

Zielgruppen:

Studierende früh- und kindheitspädagogischer Studiengänge, Kindergartenkinder sowie pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Fragestellung:

Kurzfassung: Das Projekt geht der Frage nach, welche Bedarfe und Gelingensbedingungen einer inklusiven Praxis in Kindertageseinrichtungen identifiziert werden können, mit dem Ziel, Lehr-/Lernmaterialien für kindheitspädagogische Studiengängen zu entwickeln und inklusive Bildungsprozesse in der Frühpädagogik zu fördern.

(F1) Welche Aussagen können über den (internationalen) Ist-Stand der Professionalisierung in der Frühpädagogik in Bezug auf Inklusion getroffen werden?

(F2) An welchen Stellen bestehen (Handlungs-)Bedarfe, sodass eine professionalisierte Frühpädagogik in Bezug auf Inklusion ermöglicht werden kann?

(F3) Welche Gelingensbedingungen bestehen bereits bzw. haben sich in der Praxis bewährt, damit eine professionalisierte Frühpädagogik in Bezug auf Inklusion ermöglicht werden kann?

(F4) Welche Indikatoren/Interventionen können ermittelt bzw. identifiziert werden, um Inklusion in der Frühpädagogik aktiv umzusetzen bzw. in den kindheitspädagogischen Studiengängen erfolgreich zu implementieren?

Methodisches Vorgehen:

Zur Beantwortung der Untersuchungsfragen ist das nachfolgend aufgeführte, mehrstufige Arbeitsprogramm vorgesehen:

a) Systematische Literaturanalyse des (internationalen) Forschungsstandes zur aktuellen Situation, zum Bedarf und zu den Gelingensbedingungen einer inklusiven Bildung in der Frühpädagogik und entsprechender Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte (anknüpfend an die Expertise von Heimlich).

b) Bestandsaufnahme und Analyse der Umsetzung inklusiver Bildung in Einrichtungen der Frühpädagogik und Ermittlung evidenzbasierter Gelingensbedingungen einer inklusiven Praxis unter Einbezug der Sozialraumorientierung.

c) Eruierung von Best-Practice-Beispielen einer inklusiven Praxis im frühpädagogischen Feld und Entwicklung von (medial aufbereiteten) Lehr-/ Lernmaterialien für frühpädagogische Studiengänge an Hochschulen.

d) Formative Evaluation der entwickelten Best-Practice-Beispiele und Lehr-/ Lernmaterialien sowie Dissemination an Hochschulen.

Schlagworte:
Best-Practice, Mixed-Methods, Fragebogenerhebung, Fokusgruppen, Leitfadeninterviews, Fallstudie

Förderkennzeichen:

01NV1719

Laufzeit:

01.01.2018 - 31.12.2020

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Hochschule Magdeburg-Stendal
Angewandte Humanwissenschaften
Osterburger Straße 25
39576 Stendal

Kontakt:
matthias.morfeld@hs-magdeburg.de