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Methodisches Vorgehen
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Lokale Konstellationen inklusiver Bildung



Vollständiger Titel:

Lokale Konstellationen inklusiver Bildung. Wissen, Handeln, Organisation im Bildungsraum.

Logo:

Kürzel:

LoKoBi

Bildungsbereiche:

Primarstufe, Sekundarstufe

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:

Teilprojekt A:
Dr. Patricia Stosic (Verbundkoordinatorin)

Teilprojekt B:
Jun.-Prof. Dr. Anja Hackbarth


Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Teilprojekt A:
Lea Thönnes

Teilprojekt B:
Dr. Radoslaw Huth

Kurzbeschreibung:

Das Verbundprojekt nimmt aus einer raumtheoretischen Perspektive die Anpassungsreaktionen eines lokalen Schulsystems an veränderte rechtliche, politische und demographische Rahmenbedingungen im Kontext der Inklusion in den Blick.

Am Beispiel einer mitteldeutschen großstädtischen Region soll rekonstruiert werden, welche spezifischen Auswirkungen die bildungspolitische Maßgabe der "Inklusion" auf die lokale Schullandschaft und deren Akteur_innen bzw. Akteursgruppen hat. Lokal zu verortende Gelingensbedingungen für Inklusion sollen eruiert und damit relevante Impulse für die Bearbeitung von Fragen der Schulentwicklung erfasst werden.

Schlagworte:
Lokale Bildungsräume, Exklusion, Bildungsorganisation, regionale Bildungsstatistik

Zielgruppen:

Ausbildungsinstitutionen in der Lehrerbildung, bildungspolitische Administration

Fragestellung:

Kurzfassung: Wie werden in Bildungsorganisationen des lokalen Schulsystems bildungspolitische Impulse umgesetzt und wie kommt es dabei im Zusammenspiel der einzelnen Einrichtungen zu erwünschten, aber auch bildungspolitisch nicht intendierten Effekten?

(F1) Wie werden in den Bildungsorganisationen bildungspolitische Impulse umgesetzt?

(F2) Wie hat sich die Schullandschaft in einer mitteldeutschen großstädtischen Region seit der schulgesetzlichen Verankerung der UN-Behindertenrechtskonvention verändert?

(F3) Wie kommt es im Kontext lokaler Schulorganisation zu erwünschten, aber auch bildungspolitisch nicht intendierten Effekten?

Methodisches Vorgehen:

Das Ziel der quantitativen Analyse ist die Darstellung der Veränderungen innerhalb einer Schullandschaft. Mit dem Begriff der "Schullandschaft" werden die räumlichen Relationen bzw. Beziehungsformen zwischen den allgemeinbildenden Schulen und auch den Förderschulen beschrieben, wobei insbesondere die Situation von Schüler_innen mit einem zugeschriebenen sonderpädagogischen Förderbedarf analysiert wird.

Diese Analyse ist Grundlage für das qualitative Teilprojekt, in dem die Perspektive von Akteur_innen, wie Schuladministration, Schulleitungen, Lehrer_innen und Eltern, in den Schulkonstellationen mit qualitativen Interviews rekonstruiert wird. Zugleich werden die Schulprofile ausgewählter Schulen in den Rekonstruktionen berücksichtigt.

Schlagworte:
Mixed-Methods-Design, Analyse (regionaler) Schulstatistiken und Internetauftritten von Schulen, qualitativ-rekonstruktive Interviews, Dokumentarische Methode

Förderkennzeichen:

01NV1734A-B

Laufzeit:

01.01.2018 - 31.12.2020

Universitäten:

Kontakt/Postadresse:

Teilprojekt A:
Goethe-Universität Frankfurt
FB 04 - Erziehungswissenschaften
Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt am Main

Teilprojekt B:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
FB 02 – Sozialwissenschaften, Medien und Sport
Institut für Erziehungswissenschaft
Jakob-Welder-Weg 12
Raum 02-221
55128 Mainz

Kontakt Projektkoordination: stosic@em.uni-frankfurt.de