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Methodisches Vorgehen
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Metavorhaben inklusive Bildung



Vollständiger Titel:

Metavorhaben der BMBF Förderlinie Qualifizierung des pädagogischen Fachpersonals für inklusive Bildung.

Logo:

Kürzel:

MQInkBi

Bildungsbereiche:

alle Bildungsbereiche

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach
Prof. Dr. Michael Urban

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
Dr. Nadine Schallenkammer (Koordination)
Dipl.-Päd. Felix Buchhaupt

Kurzbeschreibung:

Grundlegend für die Arbeit des Metavorhabens ist ein wissenschaftliches Monitoring, das sowohl die Einordnung der durch diese Richtlinie geförderten Forschung in die bildungswissenschaftliche Diskurslandschaft als auch die Identifikation von Gemeinsamkeiten, Komplementaritäten und Desideraten in inhaltlicher und methodischer Hinsicht bei den Forschungsvorhaben ermöglichen soll. Zugleich soll durch das Metavorhaben ein schneller und nachhaltiger Transfer der im Kontext dieser Forschung generierten Wissensbestände in die differenten Systemkontexte der Bildungspraxis, der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften, der Politik und der Öffentlichkeit sichergestellt werden.

Schlagworte:
wissenschaftliches Monitoring, Diskursanalyse, Vernetzung

Zielgruppen:

Projekte der Förderlinie

Fragestellung:

Kurzfassung: Neben der Unterstützung der Vernetzung der Projekte untereinander und der Bereitstellung von Informationen für die Fachöffentlichkeit erstellt das Metavorhaben eine systematische Zusammenschau der Forschungsaktivitäten innerhalb der Förderlinie.

Das wissenschaftliche Monitoring fragt im Sinne einer reflexiven Positionierung und Relationierung der Einzel- und Verbundvorhaben nach folgenden Gesichtspunkten:

(F1) Es wird eine Bezugnahme zu den Fachdiskursen in den einzelnen Bildungsbereichen hergestellt, das heißt, es wird danach gefragt, ob und wie inklusive Bildung im jeweiligen Kontext bereits diskutiert wird, welcher Diskurs um die Qualifizierung des pädagogischen Personals generell geführt wird und welche Rolle hier jeweils das Thema Inklusion spielt. Eine der zentralen Aufgaben wird es sein, das Verhältnis der Einzelprojekte zu diesen Diskursen zu bestimmen.

(F2) Darauf aufbauend sollen die Chancen möglicher Synergieeffekte zwischen den Projekten innerhalb und quer zu den Bildungsbereichen eruiert werden, und zudem sollen weiterhin bestehende Forschungsdesiderate identifiziert werden.

(F3) Außerdem sollen die Projekte unter forschungsmethodischen Gesichtspunkten in den Blick genommen werden. Es gilt zum einen hier Ergänzungs- und Komplementaritätsverhältnisse zu identifizieren, um damit gegebenenfalls den Geltungsbereich der gewonnenen Erkenntnisse zu erweitern und um zum anderen auch Desiderate zu markieren.

Auf der Grundlage der laufenden Beobachtung der Entwicklung des Handlungs- und Forschungsfelds sowie einschlägiger Entwicklungen im Bildungsbereich und im gesellschaftlichen Umfeld sollen weitere potenzielle Forschungsfragen identifiziert werden.

Methodisches Vorgehen:

Vom Metavorhaben werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt:

  • Beobachtung der Ergebnisse und Entwicklungen in der Förderlinie mit dem Ziel einer Zusammenführung der dort gewonnenen Erkenntnisse in eine Forschungssynthese.
  • Vernetzung der Projekte untereinander durch unterschiedliche Tagungsformate.
  • Bereitstellung einer Website, Einrichtung eines Newsletters und Aufbau einer Online -Zeitschrift zur zügigen Veröffentlichung von Ergebnissen.

Schlagworte:
Diskursanalyse, Organisation von Tagungen, Symposien und Workshops, Erstellung einer Website und Aufbau einer Onlinezeitschrift

Förderkennzeichen:

01NV1701

Laufzeit:

01.10.2017 - 30.09.2021

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sonderpädagogik
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
D-60629 Frankfurt am Main

Projektkoordination:
Dr. Nadine Schallenkammer

Kontakt:
mqinkbi@uni-frankfurt.de