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Professionalisierung für ein inklusives Schulsystem in der dritten Phase der Lehrer_innenbildung



Vollständiger Titel:

Professionalisierung für ein inklusives Schulsystem in der dritten Phase der Lehrer_innenbildung.

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Kürzel:

P-ink

Bildungsbereiche:

Primarstufe

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter_innen:

Leitung:

Prof. Dr. Astrid Rank
Prof. Dr. Meike Munser-Kiefer


Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen:

Alina Quante
Sabine Sroka
Oliver Danner

Kurzbeschreibung:

Die Studie zielt zunächst auf die Bündelung und Professionalisierung der Kernexpertisen und möchte Lehrkräfte für die Arbeit und Kooperation in multiprofessionellen Teams qualifizieren. Im Zentrum dieses Vorhabens steht eine auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften des Grundschul- und Förderschullehramtes ausgerichtete und deshalb kooperativ angelegte Fortbildungsmaßnahme, die in zwei Durchgängen durchgeführt und evaluiert wird. Die Weiterbildung orientiert sich an Erkenntnissen zu erfolgreichen Lehrerfortbildungen (Lipowsky 2011; Rank, Gebauer, Fölling? Albers & Hartinger 2011, 2012), so z.B. zu Situierung, Schulung durch Expert_innen und Bezug zur eigenen Praxis. Es werden verschiedene Kompetenzbereiche zu sechs Modulveranstaltungen zusammengefasst. Im Action Research?Projekt sollen die Lehrkräfte idealerweise im Tandem ab der zweiten Sitzung eine konkrete Fragestellung im eigenen Unterricht verfolgen (Altrichter & Posch 2007). Zusätzlich finden videogestützte Coachings statt. Verschiedene Kompetenzbereiche werden im ersten Durchgang zu sechs Modulveranstaltungen und im zweiten Durchgang zu zwei Blockveranstaltungen zusammengefasstMithilfe eines Action Research-Projekts sollen die Lehrkräfte idealerweise im Tandem eine konkrete Fragestellung im eigenen Unterricht verfolgen (Altrichter & Posch 2007). Zusätzlich finden beobachtungsgestützte Coachings statt.

Schlagworte:
Kooperation, Kompetenzentwicklung, Fortbildung

Zielgruppen:

Lehrkräfte des Grundschul- und Förderschullehramtes, die in multiprofessionellen Teams arbeiten

Fragestellung:

Kurzfassung: Die Studie untersucht, ob sich durch eine kooperativ angelegte Fortbildungsmaßnahme die Kompetenzen von Lehrkräften des Grund? und Förderschullehramts für inklusive Bildung verändern.

Die Forschungsfragen mit überwiegend quantitativem Fokus (Fragebogen) fragen nach
(F1) Veränderungen des inklusionsbezogenen Professionswissens, der inklusionsbezogenen Überzeugungen und der inklusionsbezogenen Lehrerselbstwirksamkeitserwartungen
(F2) Unterschieden zwischen den Lehrämtern.

Die Forschungsfragen mit qualitativem Fokus (Beobachtung) fragen nach
(F3) Überzeugungen, Erwartungen und Vorstellungen zu Beginn
(F4) Unterschieden zwischen den Lehrämtern
(F5) Veränderungen nach der Professionalisierungsmaßnahme
(F6) Interaktions- und Kooperationsprozessen im Unterricht.

Methodisches Vorgehen:

Kompetenzen werden quantitativ durch Fragebögen zu drei Messzeitpunkten und qualitativ durch Interviews und Unterrichtsbeobachtungen erhoben. Durch die Fragebögen werden das Professionswissen und die inklusive Selbstwirksamkeitsüberzeugung erfasst, des weiteren werden Kooperationssituationen, die Ambiguitätstoleranz und das berufliche Bewältigungsverhalten erhoben. Zudem werden leitfadengestützte Interviews geführt und praktische Unterrichtseinheiten der teilnehmenden Lehrkräfte mit Fokus auf die Interaktions- und Kooperationsprozesse beobachtet.

Schlagworte:
Fragebögen, Interviews, Unterrichtsbeobachtung, Action Research, Coaching

Förderkennzeichen:

01NV1703

Laufzeit:

01.10.2017 - 30.09.2020

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Universität Regensburg
Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
Institut für Lern- und Unterrichtsforschung - Lehrstuhl und Professur für Pädagogik (Grundschulpädagogik)
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Kontakt:
Alina.Quante@paedagogik.uni-regensburg.de