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Rekonstruktionen zur Fallkonstitution sonder- und sozialpädagogischer Professioneller in inklusiven Schulen



Vollständiger Titel:

Wer macht was, wie zum Fall? Rekonstruktionen zur Fallkonstitution sonder- und sozialpädagogischer Professioneller in inklusiven Schulen.

Logo:

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Kürzel:

FallKo

Bildungsbereiche:

Primarstufe, Sekundarstufe

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:

Teilprojekt A:
Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer (Verbundkoordinatorin)

Teilprojekt B:
Dr. Nina Thieme


Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Teilprojekt A:
Dr. Hannah Schott-Leser

Teilprojekt B:

Kurzbeschreibung:

Wie sonder- und sozialpädagogische Akteur_innen inklusiver schulischer Bildung unter Berücksichtigung der je zu bearbeitenden pädagogischen Handlungsprobleme Fälle konstituieren und wie sie in dem Kontext Zuständigkeit(sordnung)en vor dem Hintergrund organisationaler Rahmenbedingungen aushandeln, ist Forschungsgegenstand der Studie. In Hinblick auf Fragen der Qualifizierung pädagogischer Akteur_innen für inklusive Bildungs- und Erziehungsprozesse beabsichtigt die Studie, einen Beitrag zur fallbasierten Professionalisierung von (angehenden) Sonderpädagog_innen, Professionellen der Sozialen Arbeit und auch Lehrkräften zu leisten.

Schlagworte:
Profession(alisierung)sforschung, schulische Inklusion und Prozesse der Arbeitsteilung und Fallbearbeitung, zwischenberufliche Kooperation Sonderpädagogik und Soziale Arbeit

Zielgruppen:

Sonderpädagogische Lehrkräfte, (Schul-)Sozialpädagog_innen und -arbeiter_innen, Regelschullehrkräfte, Wissenschaftler_innen

Fragestellung:

Kurzfassung: Wer macht wen und was wie zum Fall?

(F1) Wie vollziehen sich Prozesse der Fallkonstitution in der Schule als Organisation und Institution

a) intraprofessionell, also unabhängig von der jeweils anderen Profession, aber mit einem Fokus auf einen gleichen Fall, und in der interprofessionellen Kooperation, d.h. in der Zusammenarbeit zwischen sonder- und sozialpädagogischen Akteur_innen am gemeinsamen Fall?

b) in der pädagogischen Interaktion mit Schüler_innen (und ggfs. auch deren Eltern) in verschiedenen Förder- und Unterstützungsarrangements und in Situationen kollegialen Austauschs, also in Abwesenheit der Schüler_innen?

(F2) Kommen – und wenn ja, wie – berufskulturell unterschiedliche Wissensbestände und Überzeugungen in solchen Prozessen zum Tragen, durch die berufliche Zuständigkeiten interaktiv hergestellt werden? Oder werden diese – und wenn ja, wie – durch organisational institutionelle Logiken überlagert?

Methodisches Vorgehen:

Anschließend an eine ethnographische Phase in den teilnehmenden Schulen, die der Erkundung des jeweiligen Feldes dient, werden interprofessionelle Gespräche (Teamsitzungen, Förderplangespräche, Tür- und Angelgespräche, ...) sowie ggf. Gespräche der Professionellen mit Schüler_innen und/oder ihren Eltern aufgezeichnet. Diese werden objektiv hermeneutisch bzw. sozialwissenschaftlich hermeneutisch ausgewertet.

Schlagworte: Ethnografie, Objektive Hermeneutik, rekonstruktive Sozialforschung

Förderkennzeichen:

01NV1705A-B

Laufzeit:

01.10.2017 - 30.09.2020

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Teilprojekt A:
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sonderpädagogik
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt am Main

Teilprojekt B:
Universität Kassel
Institut für Sozialwesen
Arnold-Bode-Straße 10
34127 Kassel

Kontakt Projektkoordination:
silkenbeumer@em.uni-frankfurt.de