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Schule tatsächlich inklusiv



Vollständiger Titel:

Schule tatsächlich inklusiv – Evidenzbasierte modulare Weiterbildung für praktizierende Lehr- und andere pädagogische Fachkräfte.

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Logo STIEL

Kürzel:

StiEL

Bildungsbereiche:

Sekundarstufe, Weiterführende Bildung (Berufliche Bildung)

Leitung & wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Leitung:

Teilprojekt A:
Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer (Verbundprojektleitung)
Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer
Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg

Teilprojekt B:
Prof. Dr. Ullrich Bauer

Teilprojekt C:
Prof. Dr. Michael Knigge


Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Teilprojekt A:
Jürgen Gerdes
Gözde Okcu
Martina Lins
Dr. Lars Heinemann,
Amelie Knoll,
Katharina Papke und
Johanna Donath

Teilprojekt B:
Dr. Paulo Pinheiro
Sandra Kirchhoff
Sanja Markovic

Teilprojekt C:
Dr. Martin Dege
Christian Jäntsch

Kurzbeschreibung:

Im anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsprojekt StiEL werden Module für eine inklusionsorientierte Fort- und Weiterbildung für Lehr- und pädagogische Fachkräfte allgemeinbildender und beruflicher Schulen entwickelt, die im Anschluss in ausgewählten Schulen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Auf Basis der Evaluationsergebnisse werden die Fortbildungsmodule schließlich zu einem modularen Fort- und Weiterbildungssystem verdichtet, das an einer inklusiven Schulpraxis beteiligten pädagogischen Fachkräften direkt zur Verfügung gestellt oder empfohlen wird.

Schlagworte:
Lehrer_innenbildung, Lehrkräftefortbildung

Zielgruppen:

Praktizierende Lehr- und andere pädagogische Fachkräfte in der Sekundarstufe I allgemeinbildender Schulen sowie beruflicher Schulen

Fragestellung:

Kurzfassung: Das Vorhaben geht der Frage nach, welche Fortbildungsbedarfe für Lehr- und pädagogische Fachkräfte allgemeinbildender und beruflicher Schulen bestehen, welche inklusionsorientierten Fort- und Weiterbildungsangebote bislang existieren und welche Fortbildungselemente sich zu einem sinnvollen und konsistenten und schließlich evidenzbasierten Set von Fortbildungsmodulen verbinden lassen

(F1) Welche Elemente in der Lehrerkräfteausbildung und welche Angebote für Fort- und Weiterbildungen zu Inklusion gibt es auf nationaler wie internationaler Ebene in struktureller und inhaltlicher Hinsicht? Welche Bedarfe äußern in Schulen tätige Professionelle im Rahmen ihres Berufsalltags und ihren vorhandenen Einstellungen hinsichtlich der Herausforderung Inklusion?

(F2) Welche Ausbildungselemente, Fort- und Weiterbildungsstrukturen und -inhalte im Kontext von Inklusion erweisen sich als evident und wirkungsvoll hinsichtlich ihrer anwendungsbezogenen Nutzung durch Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Schulbegleitungen in an Inklusion orientierten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen?

(F3) Welche inhaltlichen Module, welche Fortbildungsformate, welche inklusionsdidaktischen Zugänge, welche Unterrichtsmaterialien und welche thematischen Verbindungslinien lassen sich zu einem sinnvollen und konsistenten evidenzbasierten Set von Fortbildungsmodulen verbinden?

Methodisches Vorgehen:

Auf Basis eines nationalen und internationalen Screenings und der Durchführung von problemzentrierten Experten-Interviews werden Module für inklusionsorientierte Fort- und Weiterbildung für Lehr- und pädagogische Fachkräfte allgemeinbildender und beruflicher Schulen (in den Bereichen Inklusive Didaktik und Diagnostik, Multiprofessionelle Kooperation, Schulentwicklung, Inklusionsverständnis und Heterogenität, Menschenrechtsbildung und Soziales Lernen sowie Leistungs- und Lernzieldifferenzierung) entwickelt, die im Anschluss in ausgewählten Schulen aus drei Bundesländern mit quantitativen und qualitativen Methoden auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Auf Basis der Evaluationsergebnisse werden die Fortbildungsmodule schließlich zu einem modularen Fort- und Weiterbildungssystem verdichtet, das an einer inklusiven Schulpraxis beteiligten pädagogischen Fachkräften direkt zur Verfügung gestellt oder empfohlen wird.

Schlagworte:
Inhaltsanalyse von Experten-Interviews, Screening existierender Konzepte und Maßnahmen, Interventions- und Kontrollgruppen-Design, Bi- und multivariate Analyse, Mehrebenenanalyse, Schulethnographie, Teilnehmende Unterrichtsbeobachtung, Gruppeninterviews

Förderkennzeichen:

01NV1715A-C

Laufzeit:

01.01.2018 - 31.12.2020

Universitäten:

Externe Links:

Kontakt/Postadresse:

Teilprojekt A:
Pädagogische Hochschule Freiburg
Fakultät für Bildungswissenschaften
Institut für Soziologie
Kunzenweg 21
79117 Freiburg

Teilprojekt B:
Universität Bielefeld
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI)
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld

Teilprojekt C:
Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Strukturbereich Bildungswissenschaften – Inklusionspädagogik
Campus Golm
Karl-Liebknecht-Str. 24-25
14476 Potsdam

Kontakt:
stiel@lists.ph-freiburg.de

Projektkoordination:
juergen.gerdes@ph-freiburg.de

Verbundprojektleitung:
uwe.bittlingmayer@ph-freiburg.de